In der letzten Ausgabe hatten wir ein vorläufiges Verständnis von Industriekameras, Übertragungskabeln und Framegrabbern. In dieser Ausgabe besprechen wir die Optimierungseinstellungen der 10G-Hochgeschwindigkeits-Bildaufnahmekarte und des Betriebssystems sowie die Auswahl und Konfiguration des Industrie-Computers.
Optimierungseinstellungen für den Framegrabber
Der Framegrabber ist eine Schlüsselkomponente des Maschinenvisionsystems. Wir können seine Designmerkmale analysieren, wie z. B. Netzwerkleistung, thermische Leistung, Energieverbrauch, Bauform usw., um sicherzustellen, ob das Produkt am Einsatzort sicher, stabil, kontinuierlich und effizient betrieben werden kann. Gleichzeitig sollten die Einstellungen der Bildaufnahmekarte optimiert werden. Zu den allgemeinen Optimierungspunkten gehören Jumbo-Frames, Übertragungspuffer, Sendepuffer, energiesparendes Ethernet, Flusskontrolle, DMA-Kombination usw. Abhängig von der Marke und den jeweiligen Produkten können die Treiber unterschiedliche Namen und Einstellungsoptionen aufweisen. Allgemeine Einstellungen entnehmen Sie bitte der folgenden Abbildung.
Um die Bedienungsschritte anschaulicher zu vermitteln, verwenden wirLR-LINK 10G Hochgeschwindigkeits-Bildaufnahmekarte(Markenmodell: LRES1042PT) zur Demonstrationsoperation. Zuerst wählen Sie im Bereich „Erweitert“ der Netzwerkeigenschaften den höchsten Jumbo-Framewert „16348 Bytes“ aus, und deaktivieren Sie in der Spalte „Energieverwaltung“ die beiden standardmäßig aktivierten Optionen „Dieses Gerät zum Energiesparen vom Computer ausschalten lassen (A)“ und „Diesem Gerät erlauben, den Computer aufzuwecken (O)“.
Nachdem alle Anschlüsse des Framegrabbers optimiert wurden, öffnen Sie über die „Systemsteuerung“ die „Energieoptionen“, wählen Sie „Höchstleistung“ aus und stellen Sie bei den Optionen „Bildschirm ausschalten“ und „Computer in den Ruhezustand versetzen“ jeweils „Nie“ ein.
Nach Durchführung der oben genannten Schritte sind die Optimierungseinstellungen der LR-LINK 10G Hochgeschwindigkeits-Bildaufnahmekarte im Wesentlichen abgeschlossen. Die Übertragung mittels Jumbo-Frames ist ein wichtiger Indikator der LR-LINK Hochgeschwindigkeits-Bildaufnahmekarte. Der 16348-Byte-Jumbo-Framewert reduziert die Anzahl der Datenpakete im Netzwerk, verringert den zusätzlichen Overhead durch die Header-Verarbeitung in Netzwerkgeräten und verhindert effektiv Paketverluste.
Neben den oben genannten Optimierungseinstellungen muss für die 10G Hochgeschwindigkeits-Bildaufnahmekarte auch eine gute Wärmeableitung gewährleistet sein, um einen kontinuierlichen und stabilen Betrieb zu ermöglichen.LR-LINK 10G Bildaufnahmekarteverwendet einen hochwirksamen Kühlkörper, der eine zeitnahe Wärmeabfuhr ermöglicht und so den dauerhaften, stabilen Betrieb der Bildaufnahmekarte im Industrie-Computer sicherstellt.
Betriebssystemoptimierung
Es ist darauf hinzuweisen, dass nach der Nutzung einer Industriekamera mit TCP-Protokoll das Betriebssystem unbedingt optimiert werden muss. Die Netzwerkleistung kann durch Deaktivierung der „Empfangsfenster-Automatikanpassung“ verbessert werden.Die Vorgehensweise lautet wie folgt:
Führen Sie CMD als Administrator aus und geben Sie den Befehl ein: netsh interface tcp show global; hierbei sehen Sie, dass der aktuelle Parameter „Empfangsfenster-Automatikanpassung“ im Standardzustand „normal“ ist.
Durch Ausführen des Befehls: netsh int tcp set global autotuninglevel=disabled wird dieser auf „deaktiviert“ gesetzt.
Auswahl und Konfiguration des Industrie-Computers
Um eine bessere Realisierung der 10G-Bildaufnahme und -Datenübertragung zu erreichen, ist neben der Optimierung der Bildaufnahmekarte auch die Auswahl und Konfiguration des Industrie-Computers wichtig. Es wird empfohlen, vorrangig Industrie-Mainboards zu wählen, die speziell für industrielle Steuerungsaufgaben konzipiert sind. Da die meisten Geräte gleichzeitig die erfassten Bilddaten verarbeiten und weitere Operationen durchführen, während sie Bilder erfassen – insbesondere wenn die Bilder auf einen dedizierten Server hochgeladen werden müssen – benötigt der Industrie-Computer in solchen mehrdimensionalen Arbeitsumgebungen umfangreichere Hardware-Ressourcen.
Bei der Modellauswahl wird üblicherweise die entsprechende Konfiguration anhand der Anzahl angeschlossener Industriekameras angepasst.Wenn eine einzelne 10G-Industriekamera verwendet wird, empfiehlt sich folgende Konfiguration des Industrie-Computers:
Betriebssystem: Windows 10 (Windows 11) x64 Professional Edition
CPU: i7 der 10. Generation oder höher
DDR: über 16 GB
SSD: mehr als 128 GB
Zusammenfassung
Nach Abschluss aller oben genannten Maßnahmen können der Industrie-Computer, die 10G Hochgeschwindigkeits-Bildaufnahmekarte, die Industriekamera usw. sinnvoll optimiert werden, wodurch Störungen wie Bildverlust, Verbindungsabbrüche und Ausfallzeiten vermieden werden.
Da 10G ein wesentlicher Trend in der Entwicklung der Maschinenvision darstellt, ist es besonders wichtig, bei der Auswahl und Kombination von Komponenten wie Bildaufnahmekarten und Verbindungskabeln auf professionelle Hersteller zu setzen. LR-LINK ist seit vielen Jahren tief im Maschinenvisionsmarkt verankert und steht bei der Entwicklung von Bildaufnahmekarten an der Spitze der Branche. Das Unternehmen erreicht eine Branchenabdeckung von 60 %, eine Kundenwiederkaufsquote von 70 % und eine Kompatibilität mit 80 % der Industriekameras. Außerdem bietet LR-LINK einen Rundum-Service für den Bezug von Bildaufnahmekarten und hochwertigen Verbindungskabeln. Damit werden Probleme wie Bildverlust, Paketverlust und Verbindungsabbrüche weitgehend gelöst und die Entwicklung der Maschinenvisionsbranche hin zur Intelligenz und Präzision maßgeblich unterstützt.